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Natriumdampf-Hochdrucklampe (HS)

Die Natriumdampf-Hochdrucklampe (auch HS-Lampe genannt) besitzt eine Lichtausbeute zwischen 60 und 150 lm/W (Lumen pro Watt) und ist in Leistungen von 35 Watt bis 1000 Watt erhältlich. Für die Straßenbeleuchtung sind Leistungen von 50 bis 150 Watt üblich, bei letzterem liegt die Lichtausbeute bei ca. 120 lm/W. Diese Lampen verwenden intern Natriumamalgam. Durch Zugabe von bestimmten Edelgasen (meist Xenon) lässt sich bei dieser Lampenart ein gewisser Blau-Anteil erzielen und somit die Farbwiedergabe verbessern. [ 1 ]

Natriumdampf-Hochdrucklampen bestehen aus einem mit Natrium und einem Edelgas gefüllten Entladungsgefäß (Brenner). Dieses befindet sich zur thermischen Isolation in einem evakuierten Glaskolben in Röhren- oder Ellipsoidform. Die Gasfüllung steht beim Betrieb der Lampe unter hohem Druck. Der Brenner besteht wegen der hohen Betriebstemperatur (ca. 1000 °C) aus hochreiner transparenter Aluminiumoxid-Keramik. Die Elektrodenanschlüsse bestehen aus Niob. Der Brenner wird durch starke Metalldrähte im Glaskolben fixiert, welche gleichzeitig der Stromzuführung dienen. Die Kontaktierung der Lampe mit dem Leuchtensockel erfolgt meistens über ein Edison-Gewinde in den Größen E27, E33 oder E40. Der schützende Glaskolben erreicht im Betrieb Temperaturen von über 300 °C. Zum Zünden wird eine Spannung von bis zu 5 kV benötigt. [ 1 ]

Einzelnachweise

  1. Wikipedia: Natriumdampf-Hochdrucklampe - de.wikipedia.org/wiki/Natriumdampflampe
Kategorie Gerätschaften
Synonyme HS-Lampe,