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Lichtverbrennung

Eine Lichtverbrennung ist eine Verbrennung der pflanzlichen Zellstruktur aufgrund zu hoher Lichteinstrahlung. Sie tritt auf, wenn die Pflanzen dem Leuchtmittel zu nahe sind und Hitze entsteht. Es ist wichtig, zu erwähnen, dass Lichtverbrennung und Hitzestress in der Regel Hand in Hand gehen.

Lichtverbrennung erkennen

Die Symptome von Lichtverbrennung zeigen sich in der Regel an den Spitzen der Pflanzen und ist einfach zu erkennen. Die Blätter fangen an, sich gelb und braun zu verfärben und es können Flecken entstehen. Die Mittelnerven der Blätter bleiben grün, weil die Lichtverbrennung häufig von außen nach innen fortschreitet.

In den meisten Indoor-Gärten mit intensiver Beleuchtung weisen die Blätter, die den Lampen am nächsten sind, die genannten Symptome auf, und nicht die Blätter, die sich weiter weg befinden. Lichtverbrennung tritt im Freien nicht auf, weil sich der Stand der Sonne stets ändert und die Lichtintensität variiert.

Gegenmaßnahmen

Es gibt zwei Dinge zu beachten: die Hitze und die Lichtintensität. Falls Blätter und Blüten Anzeichen von Lichtverbrennung zeigen, kann der Lampenabstand zur Pflanze vergrössert und gegebenenfalls starke Lampen gegen schwächere getauscht werden.

Eine ordentliche Luftzirkulation/Umluft ist für die Regulierung der Hitze von fundamentaler Bedeutung.

Zuletzt bearbeitet am 23.06.2020